Die Sonne zieht nicht nur Blumen aus der Erde und Mundwinkel nach oben, sie versorgt uns auch mit einem Vitamin, das die Knochen stärkt, Herzkrankheiten verhindert und die Nieren pflegt: Ohne die Sonne und ihr Vitamin D wird der Mensch, gerade im Alter, leicht krank.
Batterie aufladen: Die UV-Strahlung ist in den ersten Frühlingsmonaten noch nicht so intensiv wie im Sommer, wenn die Sonne senkrecht am Himmel steht. Die Frühlingssonne weckt Energien, die nach dem langen kalten Winter nicht nur von Blumen benötigt wird, sondern auch von uns Menschen. So wird durch Sonnenlicht unsere Hormon-Produktion angekurbelt – der Grund, wieso wir uns viel leichter und beschwingter fühlen.
Vitaminspeicher füllen: Noch wichtiger ist die Produktion des "Sonnenvitamins" D. Etwa 90 Prozent davon werden durch Sonnenstrahlung in der Haut gebildet. Doch gerade im März, nach drei sonnenarmen Wintermonaten, besteht bei vielen Menschen ein erheblicher Vitamin-D-Mangel, der unter Umständen gravierende Folgen haben kann. Vitamin D steuert den Einbau von Kalzium in den Knochen. Ausreichende Versorgung mit Vitamin D kann schwere Krankheiten wie Osteoporose, Herzschwäche und Nierenleiden verhindern!
Sonnenlicht verzehren: Einen Teil der benötigten Tagesdosis an Vitamin D nehmen wir mit der Nahrung auf. Fetter Fisch (Hering, Makrele, Aal, Lachs), Leber, Eigelb oder Pilze sind ideale Lieferanten. Dies wird übrigens besonders älteren Menschen empfohlen, da ihr Körper das Sonnenlicht nicht optimal umwandeln kann: Ein 80-Jähriger stellt nur ein Viertel eines 20-Jährigern her.
Risiken vermeiden: Ein täglicher Aufenthalt von 10 bis 20 Minuten in der Sonne - Hände, Gesicht und Unterarme unbedeckt - reicht aus. Bei bedecktem Himmel ist ein längerer Spaziergang angesagt. Berücksichtigen Sie Ihren Hauttyp, damit die Haut keine Schäden davon trägt, und halten Sie sich zur Mittagszeit nicht in der prallen Sonne auf. Zu viel Sonnenlicht ist auch nicht gut.
Genießen Sie die Sonne bei langen Spaziergängen, Gartenarbeit oder warm eingepackt im Liegestuhl. Sie merken schnell, wie sich Ihr Akku wieder auflädt.
Weiterführende Literatur: