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Trendsport Biking

Erholung durch Fahrradfahren

Rad fahren macht einfach Spaß: schöne Landschaften genießen, sich mit Gleichgesinnten unterhalten, die körperliche Leistungsfähigkeit steigern und entspannen. Wer gezielt mit dem Bike trainieren will, hat einen wesentlich größeren Aktionsradius als etwa ein Läufer, benötigt aber mehr Zeit für den gleichen Trainingseffekt. Eine Stunde Laufen entspricht etwa einer Stunde 20 Minuten biken.

So starten Sie Ihr Radtraining

  • Besonders am Anfang sollten Sie sich nicht überfordern. Muskulatur und Herz-Kreislaufsystem müssen sich an die Belastung gewöhnen. Wie bei allen Sportarten ist Regelmäßigkeit wichtiger als einmalige Kraftakte. Häufiges lockeres Training steigert die Kondition schneller.
  • Starten Sie mit wöchentlich zwei bis drei Trainingseinheiten von etwa einer Stunde. Der Puls bleibt unter 150 Schlägen. Wollen Sie Ihre Leistung steigern, trainieren Sie drei- bis viermal pro Woche, insgesamt etwa sechs Stunden.
  • Ob es eine längere Gebirgstour im Urlaub sein soll oder einfach die tägliche Runde nach Feierabend ein wenig schneller zu absolvieren: Ein bestimmtes Ziel vor Augen hilft Ihnen beim Aufbau der Kondition.
  • Trainieren Sie Fahrtechnik, um bei Abfahrten Sicherheit zu erlangen. Gleichgewichtsübungen sorgen für mehr Kontrolle. Krafttraining bereitet auf Ausfahrten vor, bei denen das Bike auch getragen werden muss.
  • Bei allen Sportarten ist es wichtig, viel zu trinken. Flüssigkeitsverlust wird beim Biken jedoch oft zu spät bemerkt, da der Fahrtwind den Schweiß schnell trocknet. Nehmen Sie immer eine Flasche Wasser mit auf die Tour.

Die richtige Haltung

  • Der Sattel ist in der richtigen Sitzhöhe eingestellt, wenn Ihr Bein bei durchgetretenem Pedal fast gestreckt ist. Stellen Sie bei Mountain-Bikes, Fitness- und Rennrädern den Lenker etwa auf Sattelhöhe.
  • Leiden Sie bereits unter Rückenproblemen, verzichten Sie auf die Rennrad- und Mountainbike-Modelle. Eine nach vorn gebeugte Haltung belastet die Wirbelsäule. Besser ist dann ein Rad, das eine aufrechte Sitzposition ermöglicht.
  • Verändern Sie immer wieder die Kopf- und Körperhaltung, sonst riskieren Sie Verspannungen. Wichtig ist die Handhaltung ohne Blutstau oder Einklemmen von Nerven. Ändern Sie regelmäßig die Griffposition.

Die richtige Kleidung

  • Ohne Helm geht es nicht, die Unfallgefahr ist beim Sportfahren einfach zu groß. Wählen Sie helle Farben, damit Sie von anderen gesehen werden. Der Kopfschutz sollte fest anliegen und Lüftungsschlitze aufweisen.
  • Die Radhose mit Polster wird ohne Unterwäsche getragen. Fingerlose Handschuhe schützen vor Schwielen und Blasen; Beinlinge, Windweste und Regenjacke vor Wetterunbill. Wer regelmäßig sportlich trainiert, legt sich Radschuhe mit sehr harter Sohle zu. Sie weisen eine Klickvorrichtung, die den Fuß mit dem Pedal verbindet. Dadurch tritt man runder. Um den Druck aufs Gesäß zu verringern, sind Sättel mit größerer Fläche günstig.

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