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Wellness-Tipps

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Sauna

Schweißtreibende Wellness

Nicht nur in Finnland gehört der Besuch einer Sauna mittlerweile zum schweißtreibenden Wellness-Programm. Auch in vielen Schwimmbädern in Deutschland werden großzügige Saunalandschaften angeboten oder auch in heimischen Kellern gebaut.

Viele Menschen verzichten auf den Besuch einer Sauna und ihrer wohltuenden Wirkungen, da sie scheuen, sich nackt vor anderen zu zeigen. Badekleidung sollte nicht getragen werden, da die Haut sonst nicht schwitzen kann und ein Hitzestau droht. Alternativen sind eine eigene Sauna oder auch der Besuch einer Frauen- bzw. Männersauna mit einem großen Saunatuch.

Was kann die Sauna?

  • Die Immunabwehr wird gestärkt.
  • Die Haut wird porentief gereinigt. Die Heilung von Hautkrankheiten (Neurodermitis, Akne, Schuppenflechte) kann unterstützt werden.
  • Atemwegserkrankungen können gelindert werden.
  • Das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt, der Blutdruck normalisiert.
  • Entspannung und Erholung
  • Linderung bei Rheuma oder Bandscheibenschäden

Sprechen Sie jedoch mit Ihrem Arzt. Er wird Sie auf Krankheitsrisiken hinweisen, denn nicht immer empfiehlt sich der Saunabesuch, z.B. nicht bei Krebs, akutem Rheuma, einer Erkältung, Epilepsie oder Bluthochdruck.

So saunieren Sie richtig

  • Nehmen Sie sich vor allem eines: Zeit. Sie sollten wenigstens zwei Stunden einplanen.
  • Packen Sie ein Saunatuch für die Liegen, zwei Handtücher zum Abtrocknen, Shampoo, Duschgel, Badelatschen (wegen der Fußpilzgefahr), Bademantel, einen kleinen Snack oder Obst und Fruchtschorle oder Mineralwasser ein.
  • Trinken Sie vorher genügend, gehen Sie nicht mit übervollem oder leerem Magen in die Sauna.
  • Duschen Sie, bevor Sie die Sauna betreten und trocknen sich sorgfältig ab. Ein warmes Fußbad vorher erweitert die Blutgefäße und trägt zum besseren Schwitzen bei.
  • Nicht aus Stresssituationen oder direkt nach dem Sport in die Sauna. 
  • Auf den unteren Bänken ist die Temperatur niedriger als oben. Legen Sie ein Handtuch unter. Im Sitzen sollten Sie die Beine hochlegen. Liegen Sie, setzen Sie sich die letzten zwei Minuten hin.
  • Ein Saunagang sollte etwa eine Viertelstunde dauern.
  • Abkühlung ist wichtig - aber langsam. Gehen Sie nach dem Saunagang für einige Minuten an die frische Luft und duschen Sie, bevor Sie eine Kaltanwendung ausprobieren. Danach noch ein warmes Fußbad.

Weiterführende Literatur

Weiß, J.: Sauna, Dampfbad & Co: Wohlbefinden für Körper und Seele, 2007.

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