Sie sind hier: Home > 

Wellness-Tipps

18.08.2010
Trinkkuren
10.08.2010
Golfsport
22.07.2010
Thalasso
10.07.2010
Beauty
 

Rad fahren

Aktiver Wellness-Urlaub

Rad fahren macht Spaß und ist gesund. Aber der erste Schritt zum schmerzfreien Rad fahren ist ein rückengerecht konzipiertes Fahrrad. Die Aktion Gesunder Rücken e. V. (AGR) hat einige Tipps zur richtigen Einstellung des Rades.

  • Die Sitzhöhe – das ist der Abstand zwischen Sattel und Pedale – sollte so lang sein, dass die Beine beim Treten niemals völlig durchgestreckt sind. (Tipp zum Einstellen: Bei unten stehendem Pedal, sollte die Ferse das Pedal gerade eben erreichen). Sind die Beine nicht exakt gleich lang, richtet man die Sitzhöhe nach dem kürzeren Bein aus. Ist der Längenunterschied zu groß, so kann man ihn durch unterschiedliche Dicke der Pedale ausgleichen.
  • Bei einem für den Rücken optimierten Rad können Sie den Sattel stufenlos nach vorn oder hinten schieben und damit die Sattelposition einstellen. Dies geschieht am besten mit einem Helfer, während Sie selbst auf dem Rad sitzen. Im Idealfall müsste bei waagerechter Pedalstellung ein Lot von Ihrer vorderen Kniescheibe nach unten genau durch die Mitte des Pedallagers verlaufen.
  • Die Lenkerhöhe ist eine für die Rückengesundheit ganz entscheidende Einstellung, denn sie bestimmt die Winkelstellung des Rückens zum Becken. Empfohlen wird dabei eine möglichst aufrechte Sitzposition. Wie man die Lenkerhöhe verstellt? Entweder den Vorbau aus der Gabel herausziehen oder den Einstellwinkel des Vorbaus ändern.
  • Ganz wichtig ist die Haltung der Hände. Nerven dürfen nicht eingeklemmt werden, Blutstau darf nicht auftreten, die Haltung soll sich komfortabel anfühlen. Um das zu erreichen, muss die Lenkerneigung verstellbar sein.
  • Der Sattel sollte ganz leicht vorn angehoben sein, sodass Sie förmlich auf den Beckenknochen im Tretrhythmus hin und her rutschen, ohne die Genitalien zu belasten oder zu klemmen.
  • Bleibt noch die Sitzlänge. Das ist die Entfernung vom Sattel zum Lenker. Hier zählt lediglich das Komfortgefühl.

Die optimale Sitzposition ergibt sich aus den vorgenannten sechs Parametern, und bei einem guten Fahrrad lässt sich all dieses einstellen.

Die AGR beurteilt seit 1995 die Eignung von Alltagsprodukten im Hinblick auf Gesundheit an Rücken und Wirbelsäule. Die AGR prüft solche Produkte, und wenn sie ergonomisch an die Bedürfnisse der Rückenanatomie angepasst sind, dem Rücken also gut tun, dann erhalten sie das AGR-Gütesiegel.

Übersicht